Wie der Unterberg zu seinen Zwergen kam

Elf Zwerge vom Königsstamm Ötsch begaben sich in eine klaren Vollmondnacht auf die Wanderschaft um ein eigenes Reich zu gründen. Jedoch wohin sie auch kamen, überall waren bereits Zwergenvölker ansässig Als sie schon lange kreuz und quer gewandert waren, gelangten sie eines Tages auf eine große Almwiese, die ihnen so gut gefiel, dass sie beschlossen hier ein wenig zu verweilen und auszuruhen.

 Aber kaum hatten sie es sich unter duftenden Blumen bequem gemacht kam ein Bergmännlein und begrüßte sie freundlich. Dem erzählten sie, das sie für sich ein neues Land suchen. Ja das ist ein Problem sagte das Bergmännlein und zeigte auf die Berge rundherum und erzählte das alle von Zwergenvölkern bewohnt sind. Aber wo sind wir denn jetzt wem gehört all das Land. Das gehört der Raxkönigin sagte das Bergmännlein und wenn ihr wollt bringe ich euch zu ihr. Freudig folgten sie der Einladung. Dort wurden sie freudig begrüßt und bewirtet. Auf ihre Frage nach freien Land sagte die Raxkönigin sie wisse einen Platz doch der sei nicht zu empfählen. Im Norden des Mamaulandes gäbe es einen Berg, den Unterberg, er wird von einem mächtigen Riesen beherrscht der keine Zwerge bei ihm duldet. Die Zwerge sagten sie hätten keine Angst und würden dort hinziehen. Die Raxkönigin warnte sie nochmals eindringlich vor dem Riesen, denn wenn er sie verzaubern würde, müssten sie lange auf die –Erlösung warten. Sie gab ihnen ihren Tatzelwurm Stanislaus mit der sie vor dem Riesen beschützen sollte.

Die Zwerge nahmen auf dem riesigen Drachen Platz und schon ging es dahin über Stock und Stein bis zum Unterberg. Der Tatzelwurm stürzte in die Höhle des Riesen um überraschend den Riesen zu besiegen. Der war jedoch von einer Bergkrähe gewarnt worden und sagte seinen Zauberspruch. Dieser bannte den Tatzelwurm auf seinem Platz in der Höhle und die Zwerge waren durch den Spruch gezwungen in den Rachen von Stanislaus zu steigen. Dort mussten sie verbleiben bis die Erlösung kommen würde, was dann wirklich sehr lange dauerte.



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