Das Boot an der Myra

Bild-Boot_01In dem Projekt „Das Boot“ folgt der Künstler Robert Reszner dem Lauf der Myra, in dem ihn ein Traum in das Innerste des Myralaufs führt und dort an den Ort für „das Boot“ – ein von ihm gebautes Bootsobjekt mit innenliegenden Schaufelrädern, ähnlich den Mühlrädern, wie sie auch an Wassermühlen angebracht wurden.

Der Projektverlauf führte das Objekt durch mehrere Stationen in die Hände unterschiedlicher Künstler und ist nun, nach Abschluß dieses Projektverlaufs, am Rand der Myra, in einem historischen Mühlenfundament, an seinen Platz gekommen.

Eine der Stationen, der Ursprung der Myra und deren Geschichte, wurde während dieser Reise ebenso Teil des Projektgeschehens, wie auch der Raum, der sich in der Poesie des Myralaufs, als auch in dem Verlauf einer Erinnerung über deren Ursprung findet.

In dem letzten Teil der Arbeit fand sich die Geschichte vom Myramann, einer Sage aus der Region, die schon in Vergessenheit geraten, in dem Bootshaus nahe den Myrafällen erweckt und in Erinnerung an die Zeit der vielen Mühlen an der Myra, dieser Landschaft wiedergegeben wurde.

Robert Reszner hat als Bildhauer in Projekten und Objekten wiederholt zu dieser Landschaft gearbeitet. Diese Arbeit, ein aus einem Traumbild und aus seiner Erinnerung erwachsender Vorgang, bildet eine der zentralen Bilder, die er als Künstler in die Vorstellung über diese Landschaft eingebunden hat.

Bild-Boot_02Dieser Bootskörper wurde 2002 von Robert Reszner gebaut und 2008 von ihm im Myraloch im Rahmen eines Kunstprojektes in Betrieb gesetzt. Aus Witterungsgründen konnte der Bootskörper erst im Frühjahr 2009 geborgen werden. Bei der Bergung des Bootsrumpfs wurden die dazugehörigen Schaufelräder nicht mehr aufgefunden.

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